Wie Indiens Polizei mit roten Helmen gegen Corona kämpft

Wie Indiens Polizei mit roten Helmen gegen Corona kämpft

Eine Polizeieinheit in Indien hat eine besondere Methode im Kampf gegen das neuartigen Corona-Virus gefunden: Eine thematisch angepasste Uniform, mit der sie der Bevölkerung zeigen will, dass sie sich auf der Straße anstecken kann. Diesem Anwohner der westindischen Stadt Surat gefällt die Methode. „Es hat sich gut angefühlt, ich denke, das führt zu guten Ergebnissen. Sie sind hierhin gekommen und haben nett mit uns geredet, sie haben gesagt, wir sollen zuhause bleiben und uns auf jeden Fall daran halten.“ Autoritäres Durchgreifen der Polizei ist in Indien nicht unüblich.

Vize Superintendent Gohil steht jedoch zu seiner farbenfrohen Methode: „Statt Menschen mit Stöcken zu schlagen oder strenge Maßnahmen zu verhängen, wollte ich es auf eine unterhaltsame Weise lösen, um die Menschen für die Lage zu sensibilisieren. Meiner Erfahrung nach ist es so, wenn man den Leuten etwas mit Liebe erklärt, dann nehmen sie es viel einfacher auf und setzen es auch um.“ Bereits am 24. März wurde ein landesweiter Lockdown auf dem indischen Subkontinent verhängt. Derzeit sind unter 4.000 Ansteckungsfälle bekannt. Viele Experten befürchten jedoch, dass dem Land noch eine katastrophale Lage bevorsteht.

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