RKI erwartet Corona-Impfstoff bis Anfang 2021 – jetzt sollen Verteilungspläne erarbeitet werden

RKI erwartet Corona-Impfstoff bis Anfang 2021 – jetzt sollen Verteilungspläne erarbeitet werden

Im Zuge der Corona-Pandemie ist die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland zuletzt stark gestiegen. Das RKI hat nun mitgeteilt, dass es mit einem Impfstoff bis Anfang 2021 rechnet. Kanzlerin Angela Merkel hat unterdessen den neuen Corona-Weg von Bund und Ländern präsentiert. Alle Neuigkeiten zur Corona-Pandemie hier im News-Ticker.

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Topmeldungen zur Corona-Pandemie: Frankreich meldet mehr als 6000 Corona-Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden (22.00 Uhr) +++ 1492 neue Fälle in Deutschland – jeder dritte Neuinfizierte kommt aus Bayern (20.37 Uhr) +++ RKI erwartet Impfstoff gegen neues Coronavirus bis Anfang 2021 (17.04 Uhr)

Blutverdünner können Sterberisiko deutlich minimieren

06.23 Uhr: Blutverdünner können bei Covid-19-Patienten das Sterberisiko deutlich senken. Das berichten US-Mediziner nach einer Studie mit knapp 4400 Teilnehmern im "Journal of the American College of Cardiology". Demnach ging die Behandlung mit Blutverdünnern – unter Berücksichtigung des Zustands der Patienten – mit einer etwa halbierten Todesrate einher. Zudem war das Risiko für eine künstliche Beatmung um etwa 30 Prozent reduziert, wie die Gruppe um Valentin Fuster vom Mount Sinai Hospital in New York schreibt.

"Als Ärztin, die Covid-19-Patienten an vorderster Front behandelt hat, weiß ich, wie wichtig es ist, Antworten darauf zu haben, was die beste Behandlung für diese Patienten bedeutet", wird Ko-Autorin Anuradha Lala in einer Mitteilung der Klinik zitiert. Sie und ihre Kollegen hatten Patientendaten aus fünf Krankenhäusern der Mount-Sinai-Gruppe in New York von März und April analysiert.

TOP-NEWS: Frankreich meldet mehr als 6000 Corona-Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden

22.00 Uhr: In Frankreich sind in den vergangenen 24 Stunden mehr als 6000 Corona-Neuinfektionen registriert worden – so viele wie seit Mai nicht mehr. Wie die Gesundheitsbehörden am Donnerstag bekannt gaben, bleibt die Zahl der im Krankenhaus behandelten Corona-Patienten jedoch stabil. Insgesamt wurden 6111 Neuinfektionen verzeichnet. Am Vortag waren es 5429. Laut Nachrichtenagentur Reuters ist das der höchste Wert seit Ende März. Am 30. März wurden demnach 7578 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Kamil Zihnioglu/AP/dpa Personen mit Schutzmasken spazieren auf der Prachtstraße Champs-Elysees in Paris. Die Hauptstadt wurde nun als Risikogebiet eingestuft.

Die Zahl von mehr als 4000 neuen Corona-Fällen pro Tag wurde in den vergangenen Tagen mehrfach überschritten. Angesichts des Anstiegs der Fallzahlen befinden sich 21 von hundert Departements in von der Regierung als "rote Zonen" markierten Gebieten. 

Frankreich ist mit mehr als 30.500 Todesfällen eines der am schwersten von der Corona-Pandemie betroffenen Länder Europas.

TOP-NEWS: 1492 neue Fälle in Deutschland – jeder dritte Neuinfizierte kommt aus Bayern

20.37 Uhr: Die Gesundheitsämter der Bundesländer haben in den vergangenen 24 Stunden 1492 neue Corona-Fälle gemeldet. Das geht aus einer Auswertung von FOCUS Online hervor. Somit wurde fast jede dritte Neuinfektion in Bayern festgestellt, wo fast 500 neue Fälle gemeldet wurden. In anderen Bundesländern ging die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen hingegen zurück. Insgesamt sind seit Beginn der Pandemie 9256 Menschen an Covid-19 gestorben. Getty Images Die Zahl der Corona-Fälle steigt weiter an

Etwa 17.441 Menschen sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert. Der R-Wert ist leicht zurückgegangen und liegt nun bei 0,83.

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.

  • Baden-Württemberg: 41.247 (+283) / 1864 Todesfälle (+1)
  • Bayern: 56.332 (+492) / 2633 Todesfälle (+0)
  • Berlin: 11.010 (+77) / 226 Todesfälle (+0)
  • Brandenburg: 3881 (+26) / 173 Todesfälle (+0)
  • Bremen: 1960 (+13) / 56 Todesfälle (+0)
  • Hamburg: 6166 (+30) / 235 Todesfälle (+2)
  • Hessen: 15.105(+80) / 529 Todesfälle (+1)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 1001 (+2) / 20 Todesfälle (+0)
  • Niedersachsen: 16.463 (+109) / 661 Todesfälle (-1/Zahl korrigiert)
  • Nordrhein-Westfalen: 57.825 (+266) / 1807 Todesfälle (+3)
  • Rheinland-Pfalz: 8851 (+49) / 243 Todesfälle (+0)
  • Saarland: 3082 (+13) / 174 Todesfälle (+0)
  • Sachsen: 5889 (+29) / 224 Todesfälle (+0)
  • Sachsen-Anhalt: 2221 (+9) / 65 Todesfälle (+0)
  • Schleswig-Holstein: 3980 (+20) / 160 Todesfälle (+0)
  • Thüringen: 3584 (keine aktuellen Zahlen gemeldet) / 186 Todesfälle

Gesamt (Stand 27.08.2020, 20.30 Uhr): 238.597 (9256 Todesfälle)

Vortag (Stand 26.08.2020, 19.15 Uhr): 237.105 (9250 Todesfälle)

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.

Die Zahl der Geheilten liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei rund 211.900

Die Zahl der aktiven Fälle liegt damit bei 17.441 (+186)

Aktuell vom RKI gemeldete Reproduktionszahl: 0,83 (-0,02)

Maskenpflicht ab Freitag in ganz Paris an der frischen Luft

18.30 Uhr: In ganz Paris gilt ab Freitag eine Maskenpflicht unter freiem Himmel. Das kündigte die für Gesundheit zuständige stellvertretende Bürgermeisterin von Paris, Anne Souyris, am Donnerstag im Gespräch mit dem Sender BFM TV an. Premierminister Jean Castex hatte sich zuvor deutlich für eine solche Regelung ausgesprochen. Davor war die Maske nur in Teilen der Stadt verpflichtend. Viele Menschen tragen sie aber schon jetzt dauerhaft, da sich die Zonen, in denen der Mundnasen-Schutz Vorgabe ist, wie ein unübersichtlicher Flickenteppich über das Stadtgebiet verstreuen. Die neue Regelung soll nun neben Fußgängern auch für Fahrradfahrer und Motorradfahrer gelten, so die Polizeipräfektur.

Laschet teilt mit: NRW setzt Maskenpflicht im Schul-Unterricht aus

17.58 Uhr: Nordrhein-Westfalen setzt die umstrittene Maskenpflicht im Unterricht für Kinder und Jugendliche an weiterführenden Schulen aus. Die Pflicht zum Tragen von Masken im Schulunterricht ende am 31. August, sagte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Donnerstag in Düsseldorf.

RKI erwartet Impfstoff gegen neues Coronavirus bis Anfang 2021

17.04 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) rechnet damit, dass es zum Beginn des kommenden Jahres Impfstoffe gegen das neue Coronavirus gibt. "Nach aktuellem Kenntnisstand wird erwartet, dass bis Anfang 2021 ein oder mehrere Covid-19-Impfstoff(e) in der Europäischen Union zugelassen und erste Produktionschargen verteilt und vertrieben werden könnten", heißt es im jüngsten Epidemiologischen Bulletin vom Donnerstag. dpa/Ted S. Warren/AP/dpa Eine Versuchsperson erhält eine Spritze mit einem potenziellen Impfstoff gegen das Coronavirus.

Es sei allerdings damit zu rechnen, dass nicht von Anfang an genügend Impfstoff für die gesamte Bevölkerung zur Verfügung stehen werde. Deshalb solle die Ständige Impfkommission ein Konzept erarbeiten, wie die dann verfügbaren Bestände mit dem bestmöglichen Nutzen eingesetzt werden könnten. Dieses Prinzip heißt Priorisierung. Dabei seien ethische Aspekte für eine gerechte Verteilung von besonderer Bedeutung. Die Priorisierung solle dafür sorgen, bestmöglich zur Vermeidung von schweren Erkrankungen und Todesfällen beizutragen.

  • Alles zur Pressekonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Hamburgs Erstem Bürgermeister Peter Tschentscher lesen Sie hier
  • Hier finden Sie einen Überblick, was Bund und Länder beschlossen haben

Keine bundesweite Linie bei der Maskenpflicht für Schüler

17.00 Uhr: In Deutschlands Schulen sollen künftig einheitliche Regeln zum Schutz gegen Corona-Infektionen gelten. Zunächst gibt es damit aber keine bundesweite Linie bei der Maskenpflicht für Schüler und Lehrer. Die Hygienevorschriften im Schulbetrieb sollen aber künftig nach einheitlichen Maßstäben erfolgen, beschlossen Bund und Länder am Donnerstag in einer Schaltkonferenz. Die Ministerpräsidenten und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) beauftragten die Kultusministerkonferenz, sich hierauf zu verständigen. An den Schulen in Nordrhein-Westfalen gibt es eine weitgehende Maskenpflicht auch im Unterricht, in vielen anderen Ländern im Klassenraum nicht.

TOP-NEWS: Keine Einigung bei Privatfeiern – Bürger sollen selbst entscheiden

16.23 Uhr: Bund und Länder haben sich bei den umstrittenen Feierlichkeiten im Familien- und Freundeskreis nicht auf bundesweit geltende Obergrenzen für Teilnehmerzahlen einigen können. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag aus der Beratungsrunde von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten. Die Bürger werden gebeten, in jedem Einzelfall kritisch abzuwägen, ob, wie und in welchem Umfang private Feierlichkeiten nötig und vertretbar seien.

519 Bewohner in Asylbewerber-Einrichtung unter Quarantäne

16.16 Uhr: In Rheinland-Pfalz ist eine Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber komplett unter Quarantäne gestellt worden. Für die dort untergebrachten 519 Bewohner gelte nun ein generelles Ausgehverbot, teilte die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Trier am Donnerstag mit. Es gebe drei bestätigte Infektionen. Die Verantwortlichen rechnen mit einer Quarantänezeit von zwei Wochen. Zudem gebe es einen Aufnahmestopp in der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (AfA) in Hermeskeil (Kreis Trier-Saarburg).

Bund und Länder einig: Großveranstaltungen bis Ende des Jahres verboten

16.10 Uhr: Bund und Länder sind sich einig, dass Großveranstaltungen, bei denen eine Kontaktverfolgung und die Einhaltung von Hygieneregelungen nicht möglich ist, bis mindestens Ende Dezember 2020 nicht stattfinden sollen. Zum einheitlichen Umgang mit Zuschauern bei bundesweiten Sportveranstaltungen wird eine Arbeitsgruppe auf Ebene der Chefs der Staatskanzleien eingesetzt, die bis Ende Oktober einen Vorschlag vorlegen soll. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag aus der Beratungsrunde von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten. Bundesregierung/Steffen Kugler Merkel und Söder bei der Videoschalte mit den anderen Länderchefs.

Zuvor hatte Merkel bereits gefordert, dass Großveranstaltungen wie Volksfeste, größere Sportveranstaltungen mit Zuschauern, größere Konzerte, Festivals oder Dorf-Schützenfeste bis mindestens 31. Dezember 2020 verboten bleiben.

Länder wollen sich geschlossen gegen Reisen in Risikogebiete aussprechen

15.21 Uhr: Aus dem Gespräch von Merkel mit den Länderchefs dringen neue Informationen nach draußen. Wie die "Bild" berichtet, habe man sich darauf geeinigt, dass alle 16 Ministerpräsidenten dazu aufrufen werden, Reisen in Risikogebiete zu unterlassen.

Bund und Länder: Eltern bekommen fünf Tage mehr bei krankem Kind

15.20 Uhr: Bund und Länder haben sich darauf verständigt, dass in diesem Jahr gesetzlich Versicherten mit Anspruch auf Kinderkrankengeld fünf zusätzliche Tage zur Betreuung eines kranken Kindes gewährt werden. Alleinerziehende sollen zehn zusätzliche Tage dafür bekommen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus den Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten am Donnerstag. Der Bund solle das entsprechend gesetzlich regeln.

Weiter heißt es für den Schulbetrieb: "Für die breite Akzeptanz der Hygienevorschriften im Schulbetrieb ist es wesentlich, dass diese bundesweit vergleichbaren Maßstäben folgen." Deshalb werde die Kultusministerkonferenz gebeten, sich auf einheitliche Maßstäbe zu verständigen.

Die digitalen Lehr-, Lern- und Kommunikationsmöglichkeiten für Schulen, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer sollen verbessert werden. Hierzu werde der Bund unter anderem mit einem Sofortausstattungsprogramm mit einem Volumen von weiteren 500 Millionen Euro die Länder unterstützen.

 

TOP-NEWS: Merkel geht Ministerpräsident an: "Du bist der deutschen Sprache doch mächtig"

14.54 Uhr: Laut "Bild"-Zeitung wird hinter den Kulissen heftig debattiert. Nicht nur Söder, der sich im Streit um ein Ende der Testpflicht für Reiserückkehrer querstellt, auch Reiner Haseloff, Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, zeigte sich wohl in einem Punkt wenig gesprächsbereit.

Während Merkel die anderen Ministerpräsidenten davon überzeugen konnte, ein bundesweit einheitliches Bußgeld in Höhe von 50 Euro für Maskenverweigerer einzuführen, blockte Haseloff  ab. Er wolle kein Bußgeld, weil sich in seinem Land alle an die Maskenpflicht halten würden. Bundesregieung/Steffen Kugler Auf dem Bildschirm ist Armin Laschet zugeschaltet.

An einer Stelle habe die Kanzlerin ihm entgegnet: "Aber Reiner, du bist doch der deutschen Sprache mächtig. Der Satz sagt, dass ihr eine Maskenpflicht in Sachsen-Anhalt habt, aber kein Bußgeld einführt." Der Landesvater habe schließlich zurückgegeben: "Du bist Kanzlerin und bist der deutschen Sprache noch mächtiger als ein einfacher Ministerpräsident."

Zuvor hatte der Nachrichtensender "Welt" berichtet, dass Bayerns Ministerpräsident die Testpflicht für die Heimkehrer aus Risikogebieten weiterführen wolle. Damit würde er sich gegen den Plan der anderen Länder stellen. Söder hatte das geplante Ende der Tests Mitte September bereits zuvor kritisiert.

Künftig Ende von Corona-Quarantäne durch Test am 5. Tag möglich

14.44 Uhr: Reiserückkehrer aus Risikogebieten sollen demnächst eine Corona-Quarantäne frühestens durch einen Test ab dem fünften Tag nach Rückkehr beenden können. Diese Regelung soll möglichst ab dem 1. Oktober 2020 gelten, wie die Deutsche Presse-Agentur aus dem Treffen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten am Donnerstag erfuhr. Zudem soll geprüft werden, ob Reiserückkehrer aus Risikogebieten ihren Test selbst zahlen sollen.

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Strände nachts zu, Rauchen verboten: Neue Einschränkungen auf Mallorca

14.08 Uhr: Zur Eindämmung der steigenden Corona-Infektionszahlen werden auf Mallorca neue Einschränkungen eingeführt: Unter anderem sollen nächtliche Strand- und Parkbesuche untersagt werden. Über die am Mittwochabend in Palma angekündigten Restriktionen wollte die Regionalregierung der Balearen allerdings am Donnerstag weiter beraten. Sie sollen den Aussagen zufolge nach Möglichkeit schon am Freitag nach der Veröffentlichung im Amtsblatt in Kraft treten. Robert Michael/dpa-Zentralbild/d

Der Besuch von städtischen Stränden und Parks während der Nächte soll deshalb verboten werden, weil sich dort immer vor allem junge Leute – auch Touristen – in großer Zahl und sehr oft ohne die vorgeschriebene Schutzmaske treffen, um zu feiern und Alkohol zu konsumieren. Die Treffen junger Leute und auch Partys im privaten Raum gelten als zwei der Hauptgründe für die vielen Neuausbrüche nicht nur auf Mallorca, sondern auch in anderen Regionen Spaniens.

Unter den angekündigten Maßnahmen sind für jene Touristen, die trotz geltender Reisewarnung demnächst die liebste Insel der Deutschen besuchen wollen, neben den neuen Strandregeln vor allem wohl folgende wichtig:

  • Rauchen im öffentlichen Raum soll ganz untersagt werden
  • Bei privaten Treffen werden wieder maximal zehn Personen erlaubt sein, soweit diese nicht demselben Haushalt angehören.
  • In Kneipen, Restaurants und Cafés soll die Zahl der erlaubten Gäste wieder reduziert werden

TOP-NEWS: Demo-Organisatoren legen Eilantrag gegen Verbot ein – Entscheidung am Freitag

13.56 Uhr: Die Initiatoren der für Samstag geplanten Großdemonstration gegen die Corona-Politik der Bundesregierung haben einen Eilantrag beim Berliner Verwaltungsgericht gegen das Verbot der Veranstaltung eingelegt. Die entsprechende Beschwerde der Initiative Querdenken 711 ging am Donnerstag ein, wie eine Gerichtssprecherin der Nachrichtenagentur AFP sagte. Demnach ist am Freitagvormittag mit einer Entscheidung zu rechnen. Gleichzeitig wurden mehr als 1000 neue Demonstrationen für dieses Wochenende angemeldet.

Die Veranstalter können bei einer Niederlage zuerst vor das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg und dann vor das Bundesverfassungsgericht ziehen. Sollte das Verwaltungsgericht in Berlin das Verbot kippen, kann auch die Versammlungsbehörde noch vor das Oberverwaltungsgericht ziehen. Den Schritt nach Karlsruhe kann sie juristisch jedoch nicht gehen. dpa/Christoph Soeder/dpa/Symbolbild Ohne Abstand und ohne Mundschutz stehen Tausende bei einer Kundgebung gegen die Corona-Beschränkungen in Berlin.

In der Mitteilung der Senatsverwaltung zu dem Verbot der Versammlungsbehörde hatte es am Mittwoch zur Begründung geheißen, bereits die vorangegangenen einschlägigen Versammlungen vom 1. August hätten gezeigt, "dass die Teilnehmenden sich bewusst über bestehende Hygieneregeln und entsprechende Auflagen hinweggesetzt haben". 

Querdenken 711 erklärte nach dem Verbot, die Demos sollten in jedem Fall stattfinden. Die Anmelder hatten bundesweit mobilisiert, sie erwarteten 20.000 Teilnehmer. Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) kündigte ein entschiedenes Einschreiten der Polizei im Fall von Ansammlungen an. Mehrere tausend Beamte würden das Demoverbot durchsetzen.

TOP-NEWS: Einigkeit: Kostenlose Corona-Tests für Urlauber aus Nicht-Risikogebiete enden Mitte September

13.26 Uhr: Bund und Länder haben sich darauf verständigt, die kostenlosen Corona-Tests für Einreisende aus Nicht-Risikogebieten zum Ende der Sommerferien mit dem 15. September zu beenden. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag aus den Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder.

Einigkeit: Für Verstöße gegen Maskenpflicht werden mindestens 50 Euro fällig

12.55 Uhr: Bund und Länder haben sich darauf verständigt, bei Verstößen gegen die Maskenpflicht ein Bußgeld von mindestens 50 Euro zu erheben. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag aus den Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder. Sachsen-Anhalts Regierungschef Reiner Haseloff (CDU) hatte in der Diskussion ein Mindestbußgeld abgelehnt und erklärt, er werde die Regelung in seinem Land nicht mitmachen, was er in einer Protokollnotiz festhalten lassen wollte.

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