Rauchen gebunden in schlechteren überleben bei akuter myeloischer Leukämie

Rauchen gebunden in schlechteren überleben bei akuter myeloischer Leukämie

Rauchen-status ist ein wichtiger patientenbezogenen prognostischen Faktor für das outcome bei Patienten mit akuter myeloischer Leukämie (AML) behandelt mit intensiver Chemotherapie, laut einer Studie, online veröffentlicht 21 April im British Journal of Hämatologie.

Daniel Kristensen, M. D., von der Universität Aalborg Hospital in Dänemark, und Kollegen führten eine landesweite Kohortenstudie basierend auf Daten aus dem Danish National Leukämie Registrierung zu untersuchen, die den prognostischen Einfluss des raucherstatus bei Patienten mit AML behandelt mit intensiven Chemotherapien. Die Daten wurden für 1,040 Patienten mit AML, die zwischen Jan. 1, 2000, und Dez. 31, 2012; von diesen Patienten, 58,9 Prozent eingestuft wurden als jemals-Raucher.

Die Forscher fanden heraus, dass jemals-Raucher hatten eine signifikant kürzere Mediane überlebenszeit im Vergleich mit nie-Rauchern (17.2 versus 24,5 Monate). Rauchen-status wurde eine signifikante prognostische Faktor für schlechtere Gesamtüberleben in der multivariaten Analyse (hazard ratio, 1.22).

„Aufgrund der Beobachtungen und Hypothesen-generierenden Charakter dieser Studie bleibt unklar, ob das Tabak-Rauchen beeinflusst die überlebenszeit bei Patienten mit AML durch Leukämie in Zusammenhang (z.B. somatische Mutationen) oder patientenbezogen (z.B. pulmonale Morbidität) Faktoren,“ die Autoren schreiben. „Wir schlagen vor, dass zukünftige Studien zu diesem Thema sollte darauf abzielen, gehören die sozio-ökonomischen und Leukämie-bezogenen prognostischen Faktoren zu studieren, die genaue Mechanismus, schlechter als das überleben in früheren und aktuellen Rauchern mit AML.“