Intensive Debatte um Novellierung der Approbationsordnung (mit Video)

Intensive Debatte um Novellierung der Approbationsordnung (mit Video)

Die Hauptversammlung der deutschen Apothekerinnen und Apotheker fordert das BMG auf, schnellstmöglich auf Basis des Positionspapiers, das der Runde Tisch mühevoll erarbeitet hat, die Novellierung der Approbationsordnung anzugehen. Doch bei der Debatte in München wurde deutlich, für wie viel Unruhe das Nein der Studierenden zum Papier gesorgt hatte. Auch dass der Entwurf zum Abstimmungszeitpunkt bereits im Ministerium lag, stieß auf Kritik.

Thomas Benkert war sichtlich angefressen. Gut ein Jahr lang hatten sich unter anderem Vertreter:innen der Bundesapothekerkammer (BAK), des Bundesverbands der Pharmaziestudierenden in Deutschland (BPhD) und der Hochschullehrer:innen immer wieder am Runden Tisch getroffen, um ein Positionspapier zur Novellierung der Approbationsordnung für Apotheker:innen zu erarbeiten – ein Kraftakt, bedenkt man, dass die Interessen der Beteiligten an einigen Stellen doch weit auseinander gelegen haben dürften. Letztlich war es trotz allem gelungen, sich auf einen gemeinsamen Nenner zu einigen. Doch der BPhD erteilte dem Werk am Ende bei seiner Bundesverbandstagung im Mai eine Absage – zu vielfältig waren die Kritikpunkte der Studierenden.

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BAK-Präsident Benkert kann dafür nur wenig Verständnis aufbringen, wie er am vergangenen Freitagmorgen beim Deutschen Apothekertag in München durchblicken ließ. Zur Debatte stand ein Antrag des Geschäftsführenden ABDA-Vorstands, das Bundesministerium für Gesundheit aufzufordern, auf Basis des Positionspapiers alsbald die Approbationsordnung anzupassen – auch ohne die Zustimmung des BPhD zur finalen Version des Papiers.

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