Erneut fast 900 neue Fälle in Deutschland – 7600 Menschen akut infiziert

Erneut fast 900 neue Fälle in Deutschland – 7600 Menschen akut infiziert

Die Corona-Pandemie hält die Welt weiterhin in Atem: Mehr als 17 Millionen Menschen haben sich bisher mit dem Coronavirus infiziert, 208.971 davon in Deutschland. Die USA melden nahezu täglich neue Rekordzahlen. Aktuelle Nachrichten zur Corona-Krise aus Deutschland, Europa und der Welt lesen Sie im News-Ticker von FOCUS Online.

Erneut fast 900 Neuinfektionen in Deutschland – R-Wert und Zahl der aktiven Fälle steigen

21.07 Uhr: In Deutschland haben sich bislang 208.971 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, wie aus den Daten der Landesgesundheits- und Sozialministerien hervorgeht. Am Freitag wurden bundesweit 885 neue Fälle gemeldet. Kein Bundesland blieb ohne Neuinfektionen.

9114 Menschen sind an den Folgen des Coronavirus gestorben. Das Robert Koch-Institut (RKI) beziffert die Zahl der Genesenen auf 192.300. Somit sind rund 7600 Menschen akut infiziert (aktive Fälle). Das sind 400 Fälle mehr als noch am Donnerstag. Der R-Wert ist laut RKI wieder leicht gestiegen, von 1,02 auf 1,06. Er gibt an, wie viele weitere Menschen eine infizierte Person im Schnitt ansteckt.

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.

  • Baden-Württemberg: 37.317 (1847 Todesfälle)
  • Bayern: 50.919 (2620 Todesfälle)
  • Berlin: 9273 (223 Todesfälle)
  • Brandenburg: 3582 (173 Todesfälle)
  • Bremen: 1784 (56 Todesfälle)
  • Hamburg: 5401 (231 Todesfälle)
  • Hessen: 11.965 (520 Todesfälle)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 868 (20 Todesfälle)
  • Niedersachsen: 14.440 (652 Todesfälle)
  • Nordrhein-Westfalen: 48.689 (1733 Todesfälle)
  • Rheinland-Pfalz: 7516 (239 Todesfälle)
  • Saarland: 2846 (174 Todesfälle)
  • Sachsen: 5539 (224 Todesfälle)
  • Sachsen-Anhalt: 2024 (64 Todesfälle)
  • Schleswig-Holstein: 3451 (156 Todesfälle)
  • Thüringen: 3357 (182 Todesfälle)

*Diese Bundesländer haben keine neuen Fallzahlen gemeldet

Gesamt (Stand 31.07.2020, 21.01 Uhr): 208.971 (9114 Todesfälle)

Vortag (Stand 30.07.2020, 20.01 Uhr): 208.086 (9111 Todesfälle)

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.

Die Zahl der Geheilten liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei rund 192.300

Die Zahl der aktiven Fälle liegt damit bei rund 7600

Aktuell vom RKI gemeldete Reproduktionszahl: 1,06 (Stand 31.07.20)

WHO meldet 292.000 Fälle innerhalb von 24 Stunden

20.35 Uhr: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) verzeichnet einen neuen Rekord bei der Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Innerhalb eines Tages hätten sich weltweit 292.000 Menschen infiziert, teilte die WHO am Freitagabend mit. Die meisten neuen Fällen gab es in Nord-, Mittel- und Südamerika mit insgesamt 172.000. In Brasilien wurden die meisten Fälle von allen Staaten gezählt (69.000). Danach folgen die USA (65.000). Unter allen Ländern weltweit ragt auch Indien mit 55.000 neuen Infektionen heraus. In Europa wurden 25.000 neue Infektionen registriert. Viele davon in Spanien mit 2800.

Ein halbes Jahr nach dem Ausrufen einer Notlage von internationaler Tragweite hatte am Freitag auch ein Fach-Komitee der WHO getagt. Die rund 30 unabhängigen Experten, die den WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus bei der Ausrufung der Notlage beraten hatten, treffen sich turnusmäßig zu einer neuen Betrachtung der Corona-Lage. Etwaige Ergebnisse ihrer Sitzung wurden zunächst nicht bekannt.

Millionen Amerikaner verlieren erhöhte Arbeitslosenhilfen in Corona-Krise

18.09 Uhr: Inmitten der Coronavirus-Pandemie werden Millionen Amerikaner ihr wegen der Krise zeitweise deutlich erhöhtes Arbeitslosengeld verlieren. US-Präsident Donald Trumps Republikaner und die Demokraten im Kongress konnten sich bis Freitagmittag (Ortszeit) nicht auf eine Verlängerung der Erhöhung des Arbeitslosengeldes um 600 US-Dollar pro Woche verständigen. Die zum Corona-Konjunkturpaket im März beschlossene Erhöhung bis spätestens Freitagnacht aus.

Analysten warnen, das Wegfallen der zusätzlichen Hilfe dürfte die beginnende Erholung der US-Konjunktur ausbremsen. Die Arbeitslosenquote im Juni lag bei extrem hohen 11,1 Prozent. Vor der Zuspitzung der Pandemie in den USA im März hatte die Quote noch bei 3,5 Prozent gelegen. Zuletzt bekamen rund 17 Millionen Menschen reguläre Arbeitslosenhilfe.

Schon ab morgen: Corona-Tests für alle Einreisenden aus dem Ausland kostenlos

16.04 Uhr: An Samstag können sich alle Urlaubsrückkehrer kostenlos auf das Coronavirus testen lassen, und nicht mehr nur Rückkehrer aus Risikogebieten, bei denen ein Pflichttest angeordnet wurde. Das bestätigte das Bundesgesundheitsministerium der "Bild". "Ab morgen sind gemäß der erweiterten Testverordnung des Bundes Tests auf das Coronavirus Sars-Cov-2 für alle Einreisenden aus dem Ausland kostenlos", so das Ministerium gegenüber dem Blatt.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte bereits am Dienstag bekräftigt, dass Tests für Reisende kostenfrei sein sollen. Es sei wichtig, dass Testen „keine Frage des Geldbeutels ist“, schrieb er bei Twitter mit Blick auf Forderungen, Touristen selbst zur Kasse zu bitten.

Reisewarnung für drei spanische Regionen – Barcelona betroffen

14.16 Uhr: Wegen der stark steigenden Zahl von Corona-Infektionen in Spanien warnt das Auswärtige Amt nun vor touristischen Reisen in drei Regionen des beliebtesten Urlaubslands der Deutschen. Betroffen von der formellen Reisewarnung sind einer Mitteilung des Auswärtigen Amts vom Freitag zufolge Katalonien mit der Touristenmetropole Barcelona und den Stränden der Costa Brava sowie die westlich davon im Landesinneren liegenden Regionen Aragón und Navarra, nicht aber Mallorca und auch nicht die Kanaren. Paco Freire/SOPA Images via ZUMA Barcelona: Menschen sonnen am Strand von Barceloneta

Bisher hatte das Ministerium nur von Urlaubsreisen in die drei stark betroffenen Regionen abgeraten. Das ist quasi eine Alarmstufe unter der Reisewarnung, die nun auch eine kostenlose Stornierung von Reisen ermöglicht. Nun nahm aber am Freitag das Robert Koch-Institut (RKI) die drei Regionen in die Liste der Risikogebiete auf, die von den Reisehinweisen- und warnungen des Auswärtiges Amts (AA) unabhängig geführt wird. Die Reisewarnung des AA war daraufhin erwartet worden.

Die Begründung des Bundesgesundheitsministeriums für die Entscheidung des RKI lautete, dass die Schwelle von mehr als 50 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen überschritten wurde. Für Reiserückkehrer aus offiziell eingestuften Risikogebieten soll in der kommenden Woche eine Corona-Testpflicht kommen – über freiwillige Tests hinaus, die für alle Einreisenden aus dem Ausland kostenfrei möglich sein sollen.

Reisehinweise enthalten Informationen unter anderem über die Einreisebestimmungen eines Landes, medizinische Hinweise, straf- oder zollrechtliche Besonderheiten. Sie werden regelmäßig überprüft und aktualisiert.

Sicherheitshinweise machen auf besondere Risiken für Reisende und im Ausland lebende Deutsche aufmerksam. Sie können die Empfehlung enthalten, auf Reisen zu verzichten oder sie einzuschränken. Gegebenenfalls wird von nixcht unbedingt erforderlichen oder allen Reisen abgeraten. Auch die Sicherheitshinweise werden regelmäßig überprüft und aktualisiert.

Reisewarnungen enthalten einen dringenden Appell des Auswärtigen Amts, Reisen in ein Land oder in eine Region eines Landes zu unterlassen. Sie werden nur dann ausgesprochen, wenn aufgrund einer akuten Gefahr für Leib und Leben vor Reisen in ein Land oder in eine bestimmte Region eines Landes gewarnt werden muss. Eine Reisewarnung wird nur selten ausgesprochen. Deutsche, die in diesem Land leben, werden gegebenenfalls zur Ausreise aufgefordert.

 

Quelle: Auswärtiges Amt

Weitere Lockerungsmaßnahmen in ganz England gestoppt

13.56 Uhr: Der britische Premierminister Boris Johnson hat weitere Lockerungsmaßnahmen in der Corona-Krise für ganz England gestoppt. Die Infektionszahlen steigen ihm zufolge wieder an. "Wir müssen schnell reagieren", sagte Johnson am Freitag auf einer Pressekonferenz in London. Zum 1. August sollten eigentlich in England kleine Hochzeitsempfänge wieder möglich sein und zum Beispiel Casinos wieder öffnen dürfen. Dies soll sich nun um mindestens zwei Wochen verzögern. Außerdem kündigte der Regierungschef weitere Schutzmaßnahmen an, darunter das Tragen von Masken in Kinos.

Rund 50 Gäste nach Fest im Kreis Kleve positiv auf Corona getestet

13.15 Uhr: Nach einer Hochzeitsfeier sind im Kreis Kleve mehr als 50 Gäste positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte die Kreisverwaltung am Freitag mit. Bei der Veranstaltung habe es sich um eine Feier im benachbarten Kreis Wesel gehandelt, sagte eine Sprecherin. Bis auf wenige Ausnahmen seien allerdings alle Gäste im Ort Geldern im Kreis Kleve beheimatet.

Als sich ein Gast nach dem Fest als Corona-Fall meldete, seien 111 Personen umgehend getestet und unter Quarantäne gestellt worden. Von 98 am Freitagmorgen vorliegenden Laborergebnissen waren 54 positiv und 44 negativ. "Das Gesundheitsamt nimmt direkt Kontakt mit den positiv getesteten Personen auf, um weitere Informationen zu erhalten", sagte Landrat Wolfgang Spreen. Die Kontaktpersonenermittlung laufe. dpa/Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild Eine Ärztin zeigt in einem Labor einen Test für das Coronavirus.

Corona-Pandemie: Bayern führt Maskenpflicht an Schulen ein

12.13 Uhr: Für das neue Schuljahr führt Bayern eine Maskenpflicht an Schulen ein. Sie werde bis zum Platz im Klassenzimmer gelten – auch in Grundschulen, sagte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) am Freitag in München. Bisher habe nur ein entsprechendes Gebot bestanden. Je nach Entwicklung der Corona-Pandemie sei regional auch eine Maskenpflicht im Unterricht möglich.

Die Maskenplicht ist Teil eines Vier-Stufen-Systems, das der Freistaat zum Schulstart im September einführen wird. Es richtet sich nach dem Infektionsgeschehen in den jeweiligen Regionen. Ziel nach den Sommerferien sei der Regelbetrieb unter besonderen Hygienebedingungen, sagte Piazolo. Die Schulen starten am 8. September.

Bei hohen Infektionszahlen in einer Region könne in den dortigen Schulen auch eine Rückkehr zum Distanzunterricht von zu Hause aus nötig sein – die vierte Stufe. In den Stufen zwei und drei des Systems werden schrittweise zuerst eine Maskenpflicht im Unterricht und dann auch wieder verschärfte Mindestabstände gelten.

Bis mindestens Ende Januar 2021 seien mehrtägige Klassenfahrten untersagt. Für alle Lehrkräfte werde zudem das Angebot einer freiwilligen Reihentestung bestehen. Eine Pflicht dazu wird aber laut Piazolo nicht eingeführt.

Gestern hatte bereits Berlin bekannt gegeben, eine Maskenpflicht an Schulen einführen. Die Regelung soll nach Ferienende in gut einer Woche für Schüler, Lehrer und andere Beschäftigte in Schulgebäuden gelten, wie Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) am Donnerstag mitteilte. Während des Unterrichts und im Hort muss indes niemand Maske tragen. dpa/Marijan Murat/dpa/archiv Eine Mund-Nasen-Bedeckung liegt während einer Unterrichtsstunde neben einem Mäppchen und Schulbüchern auf einem Schultisch.

Erstmals Urlauber auf Mallorca wegen Corona-Infektion in Quarantäne

11.45 Uhr: Erstmals seit der Wiedereröffnung der Balearen-Inseln mit Mallorca für den internationalen Tourismus ist eine Person im Urlaub nach Behördenangaben positiv auf das Coronavirus getestet und in Quarantäne geschickt worden. Es handele sich um eine Person aus Spanien, die zusammen mit neun ebenfalls aus Spanien kommenden Begleitern in einem Hotel untergebracht worden sei, sagte eine Sprecherin der regionalen Gesundheitsbehörde am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Damit korrigierte sie frühere Angaben der Behörde, es gebe mehrere infizierte Urlauber.

Die Touristen seien in dem von der Regionalregierung eigens für Quarantäne-Maßnahmen angemieteten Hotel Morlans Garden in der Stadt Peguera knapp 25 Kilometer westlich von Palma de Mallorca untergebracht worden. Die Regionalregierung übernehme alle Kosten für Unterbringung und Verpflegung, aber nicht möglicherweise anfallende Kosten einer medizinischen Behandlung.

„Desinfiziere mit Alkohol von innen“: Entsetzen über Aussagen deutscher Touris

FOCUS Online/Wochit „Desinfiziere mit Alkohol von innen“: Entsetzen über Aussagen deutscher Touris

Strengere Corona-Maßnahmen im Norden Englands

10.46 Uhr: Aufgrund eines starken Anstiegs von Coronavirus-Infektionen sind in Teilen Nordenglands die Kontaktbeschränkungen verschärft worden. Betroffen davon sind Millionen Menschen im Großraum Manchester sowie Teile von West Yorkshire und East Lancashire. Die Maßnahmen waren erst kurz vor Inkrafttreten in der Nacht zum Freitag verkündet worden, was auf Kritik unter anderem der Opposition stieß. Man habe schnell handeln müssen, sagte Gesundheitsminister Matt Hancock in Interviews.

In den betroffenen Regionen dürfen sich Mitglieder verschiedener Haushalte nicht mehr in Innenräumen und Privatgärten treffen. Sie sollen auch nicht gemeinsam Pubs und Restaurants besuchen. Die Maßnahmen gelten ebenfalls für die weiter südlich gelegene Stadt Leicester. Einige andere Einschränkungen dort werden aufgehoben. dpa/Victoria Jones/PA Wire/dpa Nachlässigkeit bei der Einhaltung der Abstandsregeln führen zu einer Verschärfung der Corona-Regeln in England.

Hancock führte die verstärkte Ausbreitung des Virus auf Nachlässigkeit bei der Einhaltung der Abstandsregeln zurück. Die Regierung handle "schweren Herzens", schrieb er auf Twitter. "Aber wir können einen Anstieg von Covid-Fällen in ganz Europa sehen und sind entschlossen, alles Nötige zu tun, um die Menschen zu schützen."

Die Maßnahmen seien nicht getroffen worden, um gezielt die Feierlichkeiten beim islamischen Opferfest Eid al-Adha in Nordengland zu unterbinden, betonte Hancock auf Nachfragen in Interviews.

TOP-NEWS: Drei spanische Regionen nun auf Liste der Corona-Risikogebiete

10.22 Uhr: Die spanischen Urlaubs-Regionen Aragón, Katalonien und Navarra gelten für das Corona-Krisenmanagement in Deutschland nun auch als Risikogebiete. Das geht aus einer Aktualisierung der entsprechenden Liste des Robert Koch-Instituts (RKI) von Freitag hervor. In den drei Gebieten in Spanien wurde laut Bundesgesundheitsministerium die Schwelle von mehr als 50 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen überschritten. In der EU steht bisher schon Luxemburg auf der Liste, die auch für deutsche Touristen wichtig ist.

Für Reiserückkehrer aus offiziell eingestuften Risikogebieten soll in der kommenden Woche eine Corona-Testpflicht kommen – über freiwillige Tests hinaus, die für alle Einreisenden aus dem Ausland kostenfrei möglich sein sollen. Wegen des starken Anstiegs der Infektionen rät das Auswärtige Amt (AA) bereits seit Dienstag von touristischen Reisen in die drei spanischen Regionen ab. Das erfolgte unabhängig von der RKI-Bewertung.

Von einer formellen Reisewarnung für die drei Gebiete hat das Ministerium bisher abgesehen. Das kann sich aber noch ändern. Auf der Internetseite des AA heißt es dazu: "Überschreitet ein Land die Neuinfiziertenzahl im Verhältnis zur Bevölkerung von 50 Fällen pro 100 000 Einwohner kumulativ in den letzten sieben Tagen, können Reisewarnungen wieder ausgesprochen werden." Das trifft laut RKI jetzt für die drei spanischen Regionen zu. Eine Reisewarnung würde Urlaubern die kostenlose Stornierung von Buchungen ermöglichen. Das Abraten von Reisen ist quasi eine Alarmstufe darunter. Emilio Morenatti/AP/dpa Barcelona: Menschen spazieren auf den Ramblas in Barcelona

Indien weltweit nun mit den fünftmeisten Corona-Todesfällen

10.09 Uhr: Die Zahl der Corona-Todesopfer in Indien ist auf über 35.000 gestiegen – damit hat das Land laut einer Statistik der Nachrichtenagentur AFP nun weltweit die fünftmeisten Todesfälle. Innerhalb von 24 Stunden seien 779 Menschen an Covid-19 gestorben, teilte das Gesundheitsministerium am Freitag mit. Die Gesamtzahl der Todesfälle sei damit auf 35.747 gestiegen.

Damit starben in Indien nun mehr Menschen an den Folgen einer Corona-Infektion als in Italien – wobei in Indien als zweitbevölkerungsreichstem Land der Welt deutlich mehr Menschen leben. Nur in den USA, Brasilien, Mexiko und Großbritannien starben mehr Menschen an Covid-19 als in Indien. Die Zahl der Infizierten in Indien liegt bei 1,63 Millionen – mehr Fälle registrierten nur die USA und Brasilien. Ca/AP/dpa

Erschwert wird der Kampf gegen das Coronavirus durch heftige Überschwemmungen im Osten und Nordosten Indiens, bei denen fast 350 Menschen starben. Wegen der jährlichen Monsun-Fluten mussten zehntausende Menschen ihre Häuser verlassen. Allein in Indiens ärmsten Bundesstaat Bihar leben nach Angaben der Behörden mehr als 25.000 Menschen in überfüllten Schutzlagern.

750 Gäste bei Trauerfeier von Clan-Größe – Stadt lobt Verhalten der Großfamilie

06.51 Uhr: Bei der Beerdigung eines Mitglieds des berüchtigten Al-Zein-Clans in Essen sind 750 Gäste aus ganz Deutschland angereist. Das berichtet die „Bild“. Problematisch: In Essen sind aktuell nur 150 Gäste bei Beerdigungen zugelassen, eine Maske trug zudem kaum jemand.

Die zuständige Behörde habe laut Bericht vor der Beerdigung nicht gewusst, wie viele Teilnehmer schlussendlich vor Ort sein würden. Einer offiziellen Stellungnahme der Stadt, wonach die Gäste in 150-Mann-Gruppen ans Grab gegangen sein sollen, widersprechen Augenzeugen.

Eine Sprecherin der Stadt lobte das Verhalten der Trauergäste dennoch. Gegenüber der „Bild“ hieß es: „Aus Sicht der Stadt Essen ist die Beerdigung ruhig verlaufen. Das liegt vor allem daran, dass die Familie sich kooperativ gezeigt hat und den Besuch der Beerdigung weitestgehend geregelt hat.“

 

TOP-NEWS: Fast 900 Neuinfektionen in Deutschland – Zahl der aktiven Fälle steigt deutlich

20.05 Uhr: Bislang haben sich in Deutschland 208.086 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, wie aus den Daten der Landesgesundheits- und Sozialministerien hervorgeht. Am Donnerstag wurden rund 880 neue Fälle gemeldet. Kein Bundesland blieb am Donnerstag ohne Neuinfektionen.

9111 Menschen sind an den Folgen des Virus gestorben. Laut Robert Koch-Institut sind 191.800 Menschen, die sich mit dem Virus infiziert hatten, wieder genesen. Somit sind rund 7200 Menschen akut infiziert (aktive Fälle). Das ist ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Mittwoch (6800).

Die Reproduktionszahl fiel unterdessen erneut leicht auf 1,02. Sie gibt an, wie viele weitere Menschen eine infizierte Person im Schnitt ansteckt.

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.

  • Baden-Württemberg: 37.317 (1847 Todesfälle)
  • Bayern: 50.919 (2620 Todesfälle)
  • Berlin: 9273 (223 Todesfälle)
  • Brandenburg: 3582 (173 Todesfälle)
  • Bremen: 1784 (56 Todesfälle)
  • Hamburg: 5401 (231 Todesfälle)
  • Hessen: 11.965 (520 Todesfälle)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 868 (20 Todesfälle)
  • Niedersachsen: 14.440 (652 Todesfälle)
  • Nordrhein-Westfalen: 48.689 (1733 Todesfälle)
  • Rheinland-Pfalz: 7516 (239 Todesfälle)
  • Saarland: 2846 (174 Todesfälle)
  • Sachsen: 5539 (224 Todesfälle)
  • Sachsen-Anhalt: 2024 (64 Todesfälle)
  • Schleswig-Holstein: 3451 (156 Todesfälle)
  • Thüringen: 3357 (182 Todesfälle)

*Diese Bundesländer haben keine neuen Fallzahlen gemeldet

Gesamt (Stand 31.07.2020, 21.01 Uhr): 208.971 (9114 Todesfälle)

Vortag (Stand 30.07.2020, 20.01 Uhr): 208.086 (9111 Todesfälle)

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.

Die Zahl der Geheilten liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei rund 192.300

Die Zahl der aktiven Fälle liegt damit bei rund 7600

Aktuell vom RKI gemeldete Reproduktionszahl: 1,06 (Stand 31.07.20)

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