Die Corona-News des Tages

Die Corona-News des Tages

Lesen Sie hier die Corona-News des Tages: Unter anderen zu Maskenpreisen und der anstehenden EMA-Entscheidung zum AstraZenca-Zeneca.

Seit dem Beginn der Corona-Pandemie überschlagen sich an manchen Tagen die Nachrichten zu COVID-19. 
Um Ihnen den Überblick zu erleichtern, bietet DAZ.online Ihnen hier einen Überblick über die wichtigsten Corona-News des Tages – direkt aus dem News-Kanal der Deutschen Presse-Agentur. 

8:50

Fachanwalt: AstraZeneca-Impfstopp wird wohl beschränkt aufgehoben

BERLIN (dpa-AFX) – Der Fachanwalt für Medizinrecht, Alexander Ehlers, glaubt, dass die europäische Arzneimittelbehörde EMA beim Impfstoff von AstraZeneca Beschränkungen für bestimmte Patienten erlassen wird und der Impfstopp dann entsprechend aufgehoben wird. „Wir erwarten (…), dass die EMA wahrscheinlich einen Warnhinweis ergänzend aufnehmen wird, und zwar dahingehend, dass Patientinnen und Patienten mit Blutgerinnungsstörungen und Einnahme von Kontrazeptiva, also Antibabypille, hier von der Impfung ausgenommen werden sollten“, sagte der Direktor des Health Care Management Institutes an der privaten EBS Universität für Wirtschaft und Recht bei Frankfurt am Donnerstagmorgen im Deutschlandfunk. „Das ist zu erwarten und insofern wird der Impfstoff weiterhin zur Verfügung stehen“.

Die EMA will an diesem Donnerstag entscheiden. Der Gebrauch des AstraZeneca-Impfstoffs war in Deutschland und weiteren Ländern nach vereinzelten Thrombosefällen nach Impfungen ausgesetzt worden. Deutschland impft bis zur EMA-Entscheidung nur die Präparate von Biontech /Pfizer und Moderna.

„Wir alle gehen davon aus, dass die EMA erwartungsgemäß kein Verbot, keinen Rückruf, keinen Widerruf der Zulassung verhängen wird. Dafür spricht eigentlich nichts“, sagte Ehlers.

 

8:45

Gesichtsschutzmasken im Wert von 6 Milliarden Euro importiert

Wiesbaden (dpa) – Deutschland hat wegen der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr Gesichtsschutzmasken im Wert von 6 Milliarden Euro importiert. Die Ware kam „fast ausschließlich“ aus der Volksrepublik China, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag auf Grundlage vorläufiger Zahlen berichtete. Vergleichswerte aus den coronafreien Vorjahren liegen nicht vor, da die Masken statistisch nicht unter einer eigenen Warennummer erfasst wurden. Erst ab 2021 nennt das Bundesamt zudem genaue Stückzahlen: Danach wurden im Januar diesen Jahres 1,4 Milliarden Gesichtsschutzmasken im Wert von 186,7 Millionen Euro importiert. Das ergibt einen Durchschnittspreis von gut 13 Cent pro Stück.

6:30

Aufhebung des Astrazeneca-Impfstopps? – Hausärzte mahnen zur Eile

BERLIN (dpa-AFX) – Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA will an diesem Donnerstag entscheiden, ob bzw. wie der AstraZeneca Impfstoff gegen das Coronavirus weiter verwendet werden soll. Wie es nach der Bewertung durch die EMA weiter geht, wollen Bund und Länder am Freitag bei einem „Impfgipfel“ beraten.

Im Fall der Aufhebung des Impfstopps für das Vakzin des britisch-schwedischen Herstellers fordern Hausärzte, das Mittel rasch in ihren Praxen zu verabreichen. „Auch wenn sich zeigt, dass der Impfstoff für die meisten unbedenklich ist, wird es leider nicht gerade leicht werden, das Vertrauen wieder aufzubauen“, sagte der Vorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Donnerstag). „Dies wird eines enormen Vertrauensverhältnisses zwischen Arzt und Patient bedürfen.“ Im Impfzentrum werde das nicht möglich sein.

Der Chef der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, Frank Bergmann, hält künftig auch eine eingeschränkte Zulassung für den AstraZeneca-Impfstoff für möglich. „Die Experten prüfen, ob es einen Zusammenhang zwischen Einnahme von Verhütungsmitteln, Rauchen und Impfen gibt. Möglicherweise haben sich hier Risiken potenziert. Dann könnte es vielleicht eine Zulassung mit Einschränkungen geben – etwa nur für bestimmte Altersgruppen oder beispielsweise ohne gleichzeitige Nutzung der Pille“, sagte Bergmann der „Rheinischen Post“ (Donnerstag). Vom „Impfgipfel“ fordert Bergmann Klarheit: „Ich hoffe auf klare Ansagen, wie es mit AstraZeneca weitergeht. Zudem hoffe ich auf klare Ansagen der Politik zum Osterurlaub. Ich kann nicht nachvollziehen, wie man angesichts der steigenden Infektionszahlen in den Flieger nach Mallorca steigen kann.“

Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern hatten sich darauf geeinigt, Mitte April mit dem Impfen in Praxen zu starten. Endgültige Beschlüsse sollen am Freitag gefasst werden.

Die Spitzen von Bund und Ländern kommen dann am Montag wieder zusammen, um über das weitere Vorgehen in der Pandemie zu beraten.

 

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