Deutsche Forscher schaffen Gewissheit: Infizierte auch ohne Symptome ansteckend – Obama legt gegen Trump nach

Deutsche Forscher schaffen Gewissheit: Infizierte auch ohne Symptome ansteckend – Obama legt gegen Trump nach

Die Coronavirus-Pandemie betrifft auch in Deutschland Medizin, Politik, Tourismus und Gesellschaft: Mehr als vier Millionen Menschen haben sich bereits mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert, 174.301 davon in Deutschland. Alle Neuigkeiten zur Corona-Pandemie aus Deutschland, Europa und der Welt finden Sie im News-Ticker von FOCUS Online.

Coronavirus in Deutschland und der Welt – die Topmeldungen: Männer ohne Mundschutz prügeln auf Busfahrer ein (11.36 Uhr) +++ Erstes Bundesland plant Corona-Paradigmenwechsel (09.15 Uhr) +++ Studie bestätigt Sars-CoV-2-Übertragung vor ersten Symptomen (07.24 Uhr)

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Kampf gegen Corona lange noch nicht vorbei: WHO warnt vor "Doppel-Welle"

13.13 Uhr: Das Europa-Büro der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Europäer zu weiterer Wachsamkeit im Kampf gegen die Corona-Krise aufgerufen. Es gebe keinen Raum für Selbstgefälligkeit, warnt Hans Kluge, WHO-Regionaldirektor für Europa. Die Epidemie sei noch nicht vorbei, erklärte er gegenüber dem britischen „Telegraph“. In vielen europäischen Ländern sei die Zahl der Neu-Infektionen zwar zurückgegangen, eine Zeit zum Feiern sei das aber nicht. Als lobendes Beispiel hebt Kluge hier Japan, Singapur und die skandinavischen Länder hervor. Die Länder würden die jetzige Zeit zur Vorbereitung nutzen, um vorbereitet zu sein, sollte es zu einer zweiten Welle kommen.

Mit Sorge blickt Kluge vor allem auf den Herbst: „Ich bin sehr besorgt über eine Doppel-Welle – im Herbst könnten wir eine zweite Covid-Welle und eine saisonale Grippe-Welle oder einen Masern-Asbruch haben. Vor zwei Jahren hatten wir 500.000 Kinder, die keine erste Impfung gegen Masen hatten“. In einer solchen Situation könne selbst das beste Gesundheitssystem in die Knie gezwungen werden. Hannah Mckay/PA Wire/dpa

TOP-NEWS: Männer ohne Mundschutz prügeln auf Busfahrer ein

11.36 Uhr: Zwei junge Männer haben in Herrenberg in Baden-Württemberg auf einen Busfahrer eingeschlagen, nachdem sie des Busses verwiesen wurden. Der Fahrer hatte die jungen Männer am Samstagnachmittag zunächst ermahnt, weil sie keinen Mundschutz trugen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Nachdem er sie des Busses verwiesen hatte, rasteten die Männer aus und schlugen auf den Fahrer ein. Der Fahrer erlitt Verletzungen im Gesicht, die von Rettungskräften versorgt wurden. Die Fahndung nach den beiden brachte keinen Erfolg.

Zahl der Corona-Todesopfer in Mexiko auf mehr als 5000 gestiegen

11.30 Uhr: Mehr als 5000 Menschen sind inzwischen nach offiziellen Zahlen in Mexiko in Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Die Zahl stieg nach Angaben der Regierung vom Samstagabend (Ortszeit) im Vergleich zum Vortag um 278 auf 5045. Das nordamerikanische Land hat damit nach Daten von Forschern der US-Universität Johns Hopkins in der globalen Pandemie inzwischen die zwölftmeisten Toten zu beklagen – zuletzt überholte es China, wo das Virus zuerst festgestellt worden war. Christian Palma/AP/dpa

TOP-NEWS: Erstes Bundesland plant Corona-Paradigmenwechsel

09.04 Uhr: Nach zwei Monaten radikaler Einschränkung des öffentlichen Lebens wegen der Corona-Pandemie öffnet sich Schleswig-Holstein behutsam. Die Landesregierung beschloss am Sonnabend den rechtlichen Rahmen für die geplanten Lockerungen. Ab Montag sollen in Schleswig-Holstein neben Tourismus auch Restaurantbesuche und Training im Fitnessstudio wieder möglich sein.

Die Jamaika-Koalition in Kiel plant einen Paradigmenwechsel. Statt Verboten mit Ausnahmen sollen künftig grundsätzliche Erlaubnisse verbunden mit Auflagen im Vordergrund stehen. Ab Montag fallen unter strikten Vorgaben zahlreiche Öffnungsverbote in Tourismus, bei Dienstleistungen und im Freizeitbereich. Hotels – ohne Wellnessbereiche – und Ferienwohnungen dürfen wieder öffnen. Auch Camping- und Wohnmobilstellplätze können unter strengen Voraussetzungen genutzt werden. Carsten Rehder/dpa

Touristen aus anderen Bundesländern dürfen wieder in den Norden kommen. Das Betretungsverbot von Inseln und Halligen entfällt, allerdings würden Inseln wie Sylt, Föhr und Amrum gern zunächst auf Tagesgäste verzichten. Die Kreise können bei Bedarf den Tagestourismus in Orten begrenzen. Die Landesregierung und die Landräte von Ostholstein und Nordfriesland wollen am Montag Genaueres bekannt geben.

Diverse Freizeit- und Sportaktivitäten werden von kommender Woche an wieder möglich sein, soweit Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Kinos und Fitnessstudios dürfen öffnen. Auch Fahrschulen, Kosmetik- und Tattoo-Studios sowie Massagepraxen können aufmachen. Verboten bleiben Versammlungen mit mehr als 50 Personen. Tabu sind wie in Hamburg weiterhin Diskotheken, Schwimmbäder, Freizeitparks und Bordelle.

Vorschulkinder und solche mit Förderbedarf dürfen wieder in die Kitas, wo es bisher nur Notbetreuungen gibt. Ab dem 1. Juni sollen alle Jahrgangsstufen zumindest zeitweilig wieder Präsenzunterricht erhalten, wie das Bildungsministerium in Kiel mitteilte. Die Hamburger Kitas gehen am Montag ebenfalls wieder schrittweise in den Regelbetrieb.

  • Lockerungen der Corona-Regeln: Das ist der aktuelle Stand in den Bundesländern 

Café in Neuseeland schickt Premierministerin Ardern wegen Corona-Regeln weg

08.03 Uhr: In Neuseeland wird für niemanden eine Ausnahme von den strengen Corona-Regeln gemacht – nicht einmal für Premierministerin Jacinda Ardern. Die Regierungschefin wurde am Samstag nicht in ein Café in der Hauptstadt Wellington gelassen, weil sie keine Reservierung hatte und die maximal zulässige Kundenzahl schon erreicht war. Ardern, ihr Verlobter Clarke Gayford und mehrere Freunde mussten also zunächst wieder gehen.

Ein Gast, der die Szene beobachtete, sagte dem Nachrichtenportal Stuff, den Kellnern sei es sichtlich „unangenehm“ gewesen, Ardern wegzuschicken. Als dann doch ein Tisch frei wurde, liefen sie der Premierministerin sogar hinterher, um sie zurückzuholen. „Es war sehr nett von ihnen, uns auf der Straße hinterherzurennen“, schrieb Gayford im Onlinedienst Twitter. „Erstklassiger Service.“ dpa/David Rowland/AAP Premierministerin Jacinda Ardern mit ihrem Verlobten Clarke Gayford und dem gemeinsamen Kind.

Nach einer Lockerung der Corona-Beschränkungen dürfen Cafés in Neuseeland seit Donnerstag wieder öffnen. Die Tische müssen aber weit genug auseinander stehen und jeder Gast muss einen Sitzplatz haben. Die Schuld für den peinlichen Zwischenfall mit Ardern nahm ihr Verlobter auf sich. „Ich war nicht gut organisiert und hätte irgendwo reservieren sollen“, schrieb Gayford bei Twitter.

Deutsche Forscher schaffen Gewissheit: Infizierte auch ohne Symptome ansteckend

07.23 Uhr: Vier Monate nach den ersten Corona-Fällen in Deutschland haben Wissenschaftler die Ansteckungsketten der ersten Patientengruppe detailliert analysiert. Die in der Fachzeitschrift "The Lancet Infectious Diseases" veröffentlichte Studie bestätigt, dass Infizierte bereits vor den ersten Symptomen ansteckend sein können. Die Forscher um Merle Böhmer vom bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Udo Buchholz vom Robert Koch-Institut und Victor Corman von der Berliner Charité untersuchten die bundesweit ersten Corona-Fälle, die in Zusammenhang mit dem Autozulieferer Webasto bei München standen. Eine chinesische Kollegin hatte den Erreger bei einer Dienstreise eingeschleppt.

In mindestens einem der insgesamt 16 untersuchten Fälle habe ein Infizierter das Coronavirus weitergegeben, bevor er Symptome hatte, berichten die Autoren. Möglicherweise traf dies sogar für fünf weitere Fälle zu. In mindestens vier Fällen steckte ein Infizierter andere Menschen an jenem Tag an, an dem die Symptome gerade begannen. Fünf weitere Fälle könnten in diesen Zeitraum fallen, schreiben die Autoren. dpa/NIAID-RML/AP/dpabild Eine undatierte elektronenmikroskopische Aufnahme des Coronavirus (SARS-CoV-2).

Dass die Infektiosität noch vor Symptombeginn oder kurz danach erheblich sei, bedeute für Gesundheitsmaßnahmen eine riesige Herausforderung, folgert das Team. Zudem sei die Inkubationszeit, die durchschnittlich 4,0 Tage betrug, oft sehr kurz gewesen. "Eine globale Eindämmung von Covid-19 könnte schwer zu erreichen sein", betonen die Forscher.

Dies unterstreichen auch Jan Rybniker und Gerd Fätkenheuer von der Uniklinik Köln in einem "Lancet"-Kommentar. "Das passt zu anderen Resultaten, die die Häufigkeit präsymptomatischer Übertragungen auf bis zur Hälfte aller Infektionen schätzen. Das ist eines der gravierendsten Hindernisse für eine Kontrolle der Pandemie." Im Falle einer größeren Ausbreitung reiche die traditionelle Verfolgung von Kontakten nicht mehr aus. "Daher werden neue Technologien wie Kontaktverfolgungs-Apps dringend benötigt, um die Pandemie effektiv zu kontrollieren", betonen die Kölner Experten.

Das betont auch Annelies Wilder-Smith von der London School of Hygiene & Tropical Medicine (LSHTM) in einem Statement: Die Studie unterstreiche die Bedeutung der Verfolgung von Übertragungsketten durch Contact Tracing und Quarantäne von Kontakten. "Alle Länder, die eine rigorose Kontaktverfolgung eingeführt haben, waren am effektivsten darin, die Zahl der Neuinfizierten klein zu halten. Südkorea, Taiwan, Hongkong, Thailand, Vietnam und Singapur sind eindeutige Beispiele für Länder, die nicht an Ressourcen und Technologie sparen, um eine rigorose Ermittlung von Kontaktpersonen durchzuführen. Alle waren erfolgreich."

Obama legt mit scharfer Kritik gegen Trump nach

Sonntag, 17. Mai, 07.20 Uhr: In einem seltenen Schritt hat der frühere US-Präsident Barack Obama die jetzige Führung des Landes wegen ihres Umgangs mit der Corona-Krise scharf kritisiert. Bei einem Video-Grußwort für eine Uni-Abschlussfeier sagte er am Samstag: "Diese Pandemie hat vor allem unsere Überzeugung zunichte gemacht, dass die Leute, die in der Verantwortung stehen, wissen, was sie tun."  Saul Loeb/Pool/Prensa Internacional via ZUMA/dpa Barack Obama und Donald Trump bei der Amtsübergabe im Januar 2017 in Washington, D.C.

„Viele von ihnen tun nicht einmal so, als seien sie verantwortlich“, setzte Obama mit Blick auf die aktuelle Führung hinzu. Dabei nannte der demokratische Ex-Präsident keine Namen. Es galt aber als sicher, dass seine Kritik seinem republikanischen Nachfolger Donald Trump galt. 

Obama ist seit seinem Amtsende im Januar 2017 nur selten öffentlich aufgetreten. Er fühlt sich nach eigenen Angaben der Tradition verpflichtet, dass ein früherer Präsident die Arbeit seines Nachfolgers nicht öffentlich bewertet. Trump im Gegenzug hat Obama mehrfach scharf angegriffen.

Corona-Zahlen in Deutschland: 174.301 Infizierte, 7912 Todesfälle

19.50 Uhr: Die Zahl der Corona-Infizierten in Deutschland ist am Samstag auf 174.301 gestiegen. Das sind 602 Menschen mehr als am Vortag. Die Zahl der Todesfälle erhöhte sich auf 7912. Am Freitag waren es mit 7873 Toten noch 39 weniger.

Die Zahl der Geheilten in Deutschland laut Robert-Koch-Institut liegt bei 152.600. Die Reproduktionszahl, die das RKI meldet, liegt mit 0,88 etwas höher als am Freitag, wo sie 0,80 betragen hatte.

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.

  • Baden-Württemberg: 33.912 (1649 Todesfälle)
  • Bayern: 45.665 (2288 Todesfälle)
  • Berlin: 6443 (181 Todesfälle)
  • Brandenburg: 3197 (166 Todesfälle)
  • Bremen: 1167 (36 Todesfälle)
  • Hamburg: 5021 (208 Todesfälle)
  • Hessen: 9261 (432 Todesfälle)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 750 (20 Todesfälle)
  • Niedersachsen: 11.147 (547 Todesfälle)
  • Nordrhein-Westfalen: 36.134 (1502 Todesfälle)
  • Rheinland-Pfalz: 6445 (216 Todesfälle)
  • Saarland: 2666 (155 Todesfälle)
  • Sachsen: 5110 (195 Todesfälle)
  • Sachsen-Anhalt: 1676 (54 Todesfälle)
  • Schleswig-Holstein: 2997 (126 Todesfälle)
  • Thüringen: 2710 (137 Todesfälle)

Gesamt: Stand 16.05., 19.43 Uhr, 174.301 (7912 Todesfälle)

Vortag: Stand 15.05., 19.12 Uhr, 173.699 (7873 Todesfälle)

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.

Die Zahl der Geheilten liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei rund 152.600

Aktuell vom RKI gemeldete Reproduktionszahl: 0,88 (Stand 16.05.)

230 Kinder in Europa laut EU von mysteriöser Krankheit betroffen

18.18 Uhr: Fieber, Bauchschmerzen und Herzprobleme: Seit Beginn des Jahres wurden in Europa etwa 230 Verdachtsfälle einer seltenen Entzündungskrankheit bei Kindern beobachtet. Das teilte das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) in Stockholm mit.

Noch ist ungeklärt, ob das Paediatric Inflammatory Multisystem Syndrome (PIMS) mit dem Coronavirus in Verbindung steht. Ein Zusammenhang scheine plausibel, hieß es in einer ECDC-Mitteilung am Freitag. Teilweise wurden betroffene Kinder positiv auf den Erreger Sars-CoV-2 getestet. Es handle sich aber um eine seltene Erkrankung, "deren potenzielle Verbindung zu Covid-19 weder nachgewiesen, noch gut verstanden wird". In Großbritannien und Frankreich hatte es je einen Todesfall im Zusammenhang mit dem Syndrom gegeben. Das Erkrankungsrisiko für Kinder sei in der EU und Großbritannien für beide Krankheiten gering, so die ECDC.

Die PIMS-Symptome ähneln dem sogenannten Kawasaki-Syndrom, das zu einer Überreaktion des Immunsystems führt, die vermutlich durch Bakterien oder Viren ausgelöst wird. Dass auch das Coronavirus eine derartige Überreaktion bewirken kann, ist von Erwachsenen bereits bekannt.  

Ärzte aus einem Krankenhaus im italienischen Bergamo hatten kürzlich Fälle von Kindern, die zwischen dem 18. Februar und dem 20. April derartige Krankheitsmerkmale zeigten, mit Kawasaki-Fällen in der Region aus den fünf Jahren vor Beginn der Pandemie verglichen. Insgesamt gab es demnach zwischen Januar 2015 und Mitte Februar dieses Jahres 19 Fälle des Kawasaki-Syndroms. In den zwei Monaten seither wurden bereits 10 Kinder mit Kawasaki-ähnlichen Symptomen behandelt, was den Studienautoren zufolge einer 30-fachen Zunahme entspräche. Allerdings weisen die Mediziner darauf hin, dass es schwierig sei, auf Grundlage solch geringer Zahlen valide Schlussfolgerungen zu ziehen.

Der Berliner Virologe Christian Drosten machte kürzlich im NDR-Podcast deutlich, dass er keinen Grund zu Alarmismus sieht. Es handle sich um ein seltenes Phänomen, über das die internationale Kinderheilkunde nun beginne zu diskutieren. Drosten verwies auch auf die gute Behandelbarkeit.

Corona-Demonstration in München: Am Ende gibt es ehrlichen Applaus für die Polizei

Für FOCUS Online sind Florian Reiter und Lena Glöckner vor Ort.

17.06 Uhr: Während der Corona-Demonstration in München gab es immer wieder Buhrufe für die Polizei, doch jetzt, am Ende, ist die Stimmung wieder versöhnlicher. Als einer der Organisatoren einen lauten Applaus für die eingesetzten Beamten fordert, stimmt ein Großteil der Anwesenden ein. "Mit der Münchner Polizei haben wir sehr viel Glück gehabt, wenn man die unerträglichen Bilder aus anderen Städten sieht", sagt der Organisator. Nur vereinzelt gibt es Buhrufe. "Polizei geht nach Hause!", ruft ein älterer Herr.

Lesen Sie dazu auch: In Metropolen und Kleinstädten: Wo Corona-Demos stattfinden und wie Polizei reagiert

Neuer Coronavirus-Ausbruch im Kreis Heinsberg: Schon 80 Mitarbeiter positiv getestet

16.45 Uhr: Von den etwa 400 Mitarbeitern des Paketzustellers DPD in Hückelhoven im Kreis Heinsberg seien bislang 80 Beschäftigte positiv auf das Virus getestet worden. Das erklärte der Heinsberger Landrat Stephan Pusch (CDU) am Samstag in einer Videobotschaft bei Facebook. Etwa 340 der Proben seien ausgewertet worden.

Nun würden zunächst die Kontaktpersonen nachverfolgt, sagte Pusch. Erst dann wisse man, ob die bisherigen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus ausreichend seien. Solch ein "lokales Geschehen" an einem Hotspot sei allerdings nicht so schlimm wie eine Verteilung der Fälle über den ganzen Kreis. Es wohnten nicht alle positiv Getesteten im Kreis, sagte Pusch. Über weitere Maßnahmen werde am Montag entschieden.

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