COVID-19: Geschwollene Lymphknoten nach Impfung Grund zur Besorgnis? – Heilpraxis

COVID-19: Geschwollene Lymphknoten nach Impfung Grund zur Besorgnis? – Heilpraxis

Warum geschwollene Lymphknoten nach COVID-19 Impfung?

Wenn Menschen gegen COVID-19 geimpft werden, können dadurch geschwollene Lymphknoten entstehen. Warum treten diese Schwellungen auf und sollten sie für betroffene Personen Grund zur Sorge sein?

Manche Menschen stellen nach einer Impfung gegen COVID-19 bei sich Schwellungen der Lymphknoten fest. Dies deutet laut Dr. Laura Dean von der Cleveland Clinic (USA) einfach nur darauf hin, dass der Körper auf die Impfung reagiert, wie er sollte. Geschwollene Lymphknoten seien also keineswegs ungewöhnlich.

Lymphknotenschwellungen häufige Reaktion auf Impfungen

„Wir wissen, dass Lymphknotenschwellungen eine häufige Reaktion oder Nebenwirkung auf jeden Impfstoff sein können – insbesondere auf die Grippeimpfstoffe oder die Impfstoffe gegen Gürtelrose (Herpes-zoster-Impfung), mit denen wir im Laufe der Jahre viele Erfahrungen gemacht haben”, erklärt Dr. Dean. Solche Schwellungen scheinen auch vermehrt nach der COVID-Impfung aufzutreten, fügt die Medizinerin hinzu.

Lympfknotenschwellungen nach zwei bis vier Tagen

Nach der Impfung gegen SARS-Cov-2 zeigen sich bei einer geringen Anzahl von Menschen geschwollene Lymphknoten unter dem Arm. Diese treten durchschnittlich zwei bis vier Tage nach der Impfung auf, erläutert die Expertin.

Meist sind die Schwellungen unbedenklich

Solche Schwellungen treten fast immer auf der gleichen Körperseite auf, auf der auch die Impfung stattfand. Typischerweise normalisiere sich die Lymphknotenschwellung wieder innerhalb eines Zeitraums von etwa vier Wochen, so Dr. Dean. Im Allgemeinen kann man dies nach Aussage der Expertin als eine durchaus übliche Reaktion auf eine Impfung betrachten.

Verbindung zischen Lymphknotenschwellung und Krebs

Problematischer Weise werden Lymphknotenschwellungen teilweise allerdings auch mit Krebs in Verbindung gebracht. Daher sei es nicht verwunderlich, wenn geschwollene Lymphknoten zur Beunruhigung bei betroffenen Personen beitragen, erläutert die Medizinerin.

Sollten Menschen an sich beunruhigende Knoten, Schwellungen oder Beulen feststellen, empfiehlt die Expertin ärztlichen Rat einzuholen. In einem solchen Gespräch können möglicherweise nötige nächste Schritte besprochen werden. „Ihr Arzt kann Sie vielleicht beruhigen oder er kann Sie zu bildgebenden Untersuchungen schicken, beispielsweise zu einer Ultraschalluntersuchung der Lymphknoten unter dem Arm“, berichtet Dr. Dean in einer Pressemitteilung der Cleveland Clinic. So könne sichergestellt werden, dass alles genau so verläuft, wie es bei einer typischen Impfung zu erwarten ist, fügt die Expertin hinzu.

Mammographie sollte nicht verschoben werden

Die Medizinerin fügt hinzu, dass Frauen, die kürzlich gegen COVID-19 geimpft wurden, welche einen Termin für eine Routine-Mammographie haben, diesen Termin weiterhin wahrnehmen sollten, allerdings das medizinische Personal über die erfolgte Impfung informiert werden müsse. Grundsätzlich seien Mammographien wichtig für die Krebsfrüherkennung und sie können durchaus Leben retten. Es sei daher dringend angeraten, die angesetzten Termine zur Vorsorgeuntersuchung wahrzunehemen. (as)

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