Aldi-Rückruf: Baby-Produkt kann Allergien auslösen – Heilpraxis

Aldi-Rückruf: Baby-Produkt kann Allergien auslösen – Heilpraxis

Rückruf: Erhöhter Chrom(VI)-Wert in Babyschuhen

Die Grohmann Schuhimport GmbH hat einen Rückruf für den Artikel „Baby Krabbelschuhe, Filz“ der Marke „Impidimpi“ gestartet. In dem Baby-Produkt wurde ein erhöhter Wert an Chrom(VI) festgestellt. Dies kann zu Allergien führen. Verkauft wurde die Ware in Filialen von Aldi Süd und von Hofer in Österreich.

Die Grohmann Schuhimport GmbH ruft den Artikel „Baby Krabbelschuhe, Filz“ der Marke „Impidimpi“ zurück. Darüber informieren die Discounter Aldi Süd und Hofer sowie die österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES).

Chrom(VI) kann Allergien auslösen

„Im Rahmen von Untersuchungen wurde ein erhöhter Wert an Chrom(VI) in der Außensohle und dem angebrachten Lederpatch nachgewiesen“, schreiben die Unternehmen in einer Mitteilung, die die AGES auf ihrer Webseite veröffentlicht hat.

„Ein direkter Hautkontakt besteht nicht, jedoch kann Chrom(VI) bei unbeabsichtigtem Kontakt Allergien auslösen. Wir bitten Sie daher, die betroffenen Kinderschuhe nicht weiter zu verwenden!“, heißt es dort weiter.

Den Angaben zufolge wurden die Babyschuhe inzwischen aus dem Handel genommen. Das betroffene Produkt wurde ab dem 18.01.2021 im gesamten Aldi Süd Gebiet und ab dem 14.01.2021 in Österreich in allen Filialen der Hofer KG verkauft.

Der betroffene Artikel soll in die Filialen zurückgebracht werden, der Kaufpreis wird zurückerstattet.

Ernstes gesundheitliches Risiko

Auch wenn gesetzlich festgelegte Grenzwerte für sensibilisierende Substanzen wie Chrom (VI) eingehalten werden, können in der Regel nicht alle sensibilisierten Personen ausreichend vor einer allergischen Reaktion geschützt werden, da große Unterschiede in der Empfindlichkeit sensibilisierter Menschen bestehen.

Darauf weist das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) auf seiner Webseite hin.

Aufgrund der lebenslang bestehenden Sensibilisierung und der erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität betroffener Personen stellt eine Grenzwertüberschreitung nach Ansicht des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) ein ernstes gesundheitliches Risiko dar. (ad)

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