Reaktion auf neue Corona-Regeln: Aldi verkauft ab Februar FFP2-Masken

Reaktion auf neue Corona-Regeln: Aldi verkauft ab Februar FFP2-Masken

Am Dienstag entscheidet die Bundesregierung über strengere Corona-Maßnahmen. Unter anderem über den Gebrauch von FFP2-Masken im Öffentlichen Nahverkehr und in Supermärkten.

Aldi-Süd reagiert auf die kommenden Corona-Regelungen und wird ab dem 1. Februar FFP2-Masken zum Preis von 4,99 Euro als 2-er Packung anbieten.

Bereits Ende 2020 hatte das Unternehmen eine kleine Menge an solchen Masken im Sortiment.
 

Wie gut sind die FFP2-Masken von Aldi-Süd?

Die Masken werden über die Aldi-Eigenmarke Vitalis verkauft. Hersteller ist die Firma An-Dum, welche die Produkte laut eigenen Angaben größtenteils in China fertigt.

Zuständig für die Zertifizierung im Rahmen des europäischen Nando-Systems ist offenbar die Prüfstelle Universal mit Sitz in Istanbul.

Auf den Masken befindet sich deshalb die CE-Prüfnummer 2163.

Ähnliche Produkte hat auch Amazon im Sortiment. Zum Beispiel die Atemschutzmaske LUYAO, die von der gleichen Prüfstelle EU-Zertifiziert wurde. Für die 20 Stück bezahlen Kunden 22,99 Euro.

Auch für die Produkte von Sentias, die es bei Netto Marken-Discount zu kaufen gibt, kam die Prüfstelle zum Einsatz.

Netto Marken-Discount bewirbt das Online-Angebot derzeit auch in Fernsehwerbungen.

Neben Aldi planen auch andere Discounter entsprechende Angebote. So sollen Kunden bei Kaufland, Netto Marken-Discount, Penny und Lidl FFP2-Atemschutzmasken in den Filialen kaufen können.
 

Wo waren bislang FFP2-Marken erhältlich?

Bisher können sich Kunden ausschließlich

  • bei Internet-Riesen wie Real, Ebay oder Amazon,
  • in Apotheken,
  • bei ausgewählten Filialen der Drogerie-Anbietern Rossmann, dm, Müller, Budni,
  • und in ausgewählten Rewe- und Edeka-Läden

damit eindecken.

In Baumärkten könnten Kunden ebenfalls FFP2-Masken kaufen. Allerdings dürfen Fachgeschäfte derzeit nur Ware verkaufen, die vorab telefonisch oder per Online-Bestellung reserviert wurden.

Die Preise schwanken zwischen einem und sechs Euro für eine Atemschutzmaske.
 

Wo muss man eine FFP2-Maske tragen?

In Bayern gilt die FFP2-Maskenpflicht im Einzelhandel und im ÖPNV. Mitarbeiter werden derzeit davon befreit, wenn sie an der Kasse hinter Plexiglas sitzen.

Bund und Länder wollen die Maßnahme bundesweit in bestimmten Bereichen des öffentlichen Lebens ausdehnen. Entscheidungen sollen am Dienstag fallen. So könnte die FFP2-Maskenpflicht auch auf dem Fernverkehr eingesetzt werden.

In Bayern verhängen die Ordnungsämter ab 25. Januar bei Verstoß auch Bußgelder. Bis dahin gilt eine Kulanzregelung.

Extrem hohe Nachfrage nach FFP2-Masken

Apotheken- und Handelsverbände bestätigen, dass es derzeit eine erhöhte Nachfrage nach FFP2-Masken gibt. Allerdings erklären die Experten übereinstimmend, dass es keinen Grund zu Panikkäufen gibt. „Die Kollegen vor Ort sind gut sortiert.“

Die Atemschutzmasken schützen laut Virologen und Experten effizienter als einfache Mund-und-Nasen-Masken aus Stoff. Mit den FFP2-Produkten sollen die Sars-Cov2-Neuinfektionen gesenkt werden.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Chip.de.

Chip.de Redaktion

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