Riesen-Studie zeigt, warum Schwimmen nicht glücklich macht – andere Sportarten aber schon – Video

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Sport ist gesund und wirkt sich positiv auf unseren Körper und Gemütszustand aus. Wie viel Sport dafür nötig ist und welche Sportarten besonders glücklich machen, fand ein chinesisches Forscherteam heraus.

Sport wirkt sich positiv auf unseren Gemütszustand aus. Doch bestimmte Sportarten machen besonders glücklich. Das fanden chinesische Forscher der Universität Shenzhen herausgefunden. Unter der Leitung von John Chan analysierte das Team die Ergebnisse 38 frühere Studien. Diese hatten sich mit dem psychischen Befinden direkt vor und nach dem sportlichen Training auseinandergesetzt.

Fest steht: Krafttraining macht glücklich

Das Ergebnis der jetzigen Analyse: Besonders kurze, aber intensive Belastung, wie etwa Krafttraining, hebt die Stimmung. Bei diesen Sportarten arbeiten die Muskeln ohne Sauerstoff, also anaerob. Das führt dazu, dass sie auf andere Stoffwechselwege ausweichen müssen, die Lactate, also Milchsäuresalze, bilden. Lactate sorgen für Übersäuerung und Muskelkater. Sie sind aber auch als Energielieferanten für das Gehirn bekannt.

Für Ausdauersportarten, wie Joggen oder Schwimmen, gibt es kein eindeutiges Ergebnis. In manchen Studien stieg die Stimmung der Probanden, in anderen nicht.

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Kurze Zeiten sind ausreichend

Des Weiteren beanspruchen anaerobe Aktivitäten nicht sehr viel Zeit und liefern schnell Ergebnisse. Das Erfolgserlebnis tritt dadurch schneller ein und die Stimmung steigt. Laut den Forschern reichen 15 bis 30 Minuten an zwei bis drei Tagen in der Woche aus.

Auch Mannschaftssportarten erhellen die Stimmung, wie eine Studie amerikanischer und britischer Forscher 2018 herausfand. Denn sie kombinieren den sozialen Aspekt mir körperlicher Betätigung. So können Fußball, Volleyball oder Basketball auch Depressionen vorbeugen oder lindern.


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