CSU-Politikerin Ludwig soll neue Drogenbeauftragte werden

CSU-Politikerin Ludwig soll neue Drogenbeauftragte werden

Neue Drogenbeauftragte der Bundesregierung soll die CSU-Politikerin Daniela Ludwig (44) werden. Die CSU schlug die bisherige verkehrspolitische Sprecherin der Unionsfraktion im Bundestag für die Nachfolge von Marlene Mortler (CSU) vor, wie es am Montag in Koalitionskreisen hieß. Das Bundeskabinett muss der Personalie noch zustimmen. Mortler (63), die das Amt seit 2014 innegehabt hatte, war im Juli ins EU-Parlament gewechselt.

Ludwig sagte der Bild-Zeitung: Suchtprävention sei eine der wichtigsten gesellschaftlichen Aufgaben. „Das betrifft nicht nur illegale Drogen, sondern ganz besonders auch das Alltagssuchtverhalten. Eine Bagatellisierung darf es nicht geben. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte der Zeitung, das Amt der Drogenbeauftragten erfordere es, mitten im Leben zu stehen. „Als langjährige Bundestagsabgeordnete und ehrenamtliche Kreisrätin bringt Daniela Ludwig genau das mit.“ Die CSU nominierte sie auf Vorschlag von Landesgruppenchef Alexander Dobrindt und Parteichef Markus Söder, wie es weiter hieß.

Daniela Ludwig studierte zunächst Politikwissenschaften und Amerikanistik und wechselte dann ins Studium der Rechtswissenschaften, das sie 2002 beendete. Im gleichen Jahr zog sie erstmals über die Landesliste der CSU in den Bundestag ein. In den nachfolgenden Jahren schaffte sie den Wiedereinzug jeweils über das Direktmandat im Wahlkreis Rosenheim. Gesundheitspolitische Berührungspunkte hatte sie bislang keine. Vielmehr bearbeitete sie bislang verkehrs-, rechts- und tourismuspolitische Themen.

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