Adele verliert 45 Kilo – das Geheimnis liegt in ihrer Sirtfood-Diät

Adele verliert 45 Kilo – das Geheimnis liegt in ihrer Sirtfood-Diät

Die britische Sängerin Adele soll 45 Kilo abgenommen haben. Ihr Geheimnis: Die sogenannte Sirtfood-Diät. Dabei wird durch das Essen bestimmter Lebensmittel der Stoffwechsel angekurbelt, was wiederum das Abnehmen beschleunigt. Wir erklären Ihnen, wie die Abnehm-Methode funktioniert und welche Lebensmittel unbedingt auf Ihren Speiseplan gehören.

Die Sirtfood-Diät fokussiert sich auf ausgewählte pflanzliche Lebensmittel. Die darin enthaltenen Substanzen aktivieren bestimmte Enzyme im Körper, die sogenannten Sirtuine, die wiederum den Stoffwechsel anregen. Es sollen entsprechend Lebensmittel verzehrt werden, die diese enthalten und bei Fettverbrennung und Muskelaufbau helfen.

Dazu gehören unter anderem Grünkohl, Soja, Chilis, Walnüsse, Grüner Tee, Erdbeeren sowie auch Rotwein und Zartbitterschokolade mit einem hohen Kakao-Gehalt (ausführliche Liste am Ende des Artikels).

Sirtfood entfaltet seine Wirkung über sekundäre Pflanzenstoffe, die quasi das Immunsystem der Pflanze bilden. Im menschlichen Körper sollen die Abwehrstoffe einen optimierten Stoffwechsel, verbesserte Immunabwehr, Krebsschutz und eine Lebensverlängerung bewirken.

Sirtfood-Diät für einen nachhaltigen Gewichtsverlust

Die Sirt-Diät soll einen langsamen, aber nachhaltigen Gewichtsverlust bewirken. Der Grund: Beim Fettabbau werden Muskeln erhalten – das Gewebe mit dem höchsten Energieverbrauch. Sirtuine aktivieren dabei Muskelstammzellen. Das beugt einem Jojo-Effekt vor, da mehr Muskeln mehr Energieverbrauch bedeuten.

Ein weiterer Vorteil: Das weiße Fett schmilzt, aber der Aufbau von braunem Fett wird stimuliert, weißes in braunes umgewandelt. Braunes Fett ist kein Speicherfett, sondern ein Energiefresser und trägt zum Abnehmen bei.

Sirtfood-Diät: Diese Lebensmittel gehören auf den Speiseplan

Im Ratgeber "Abnehmen mit Sirtfood" hat Kleine-Gunk Gemüse, Obst und Gewürze zusammengestellt, die sich für eine sirtuin-basierte Diät am besten eignen. In ihnen kommen die Sirtuin aktivierenden Substanzen hochkonzentriert vor:

  • Äpfel: Das Flavonoid Phloretin wirkt antioxidativ, beeinflusst die Aktivität der Thrombozyten (Blutplättchen) und schützt Herz und Kreislauf.
  • Auberginen, Heidelbeeren, Himbeeren: Der dunkelblaue Farbstoff Anthocyan schützt Gene und Zellen, wirkt krebshemmend.
  • Brokkoli, Blumenkohl: Das enthaltene Sulforaphan wirkt antioxidativ, entzündungshemmend, antibakteriell und antiviral.
  • Chili: Der Stoff Capsaicin, der Chilischoten Schärfe verleiht, verdünnt das Blut, senkt den Blutzucker und regt den Fettstoffwechsel an.
  • Erdnüsse: Piceatannol blockiert die Entwicklung von Fettzellen.
  • Grapefruit: Der Pflanzenstoff Naringenin wirkt positiv auf Blutzucker, Blutdruck und Cholesterin.
  • Grüner Tee, dunkle Schokolade: Der Bitterstoff Catechin wirkt zell- und gefäßschützend.
  • Kaffee: Die Kaffeesäure enthält mehrere Antioxidantien, die zellschützend und immunstimulierend sind.
  • Knoblauch: Allicin wirkt antibakteriell, cholesterinsenkend und zellschützend.
  • Kohl, grünes Gemüse: Das Antioxidans Indol-3-Carbinol beugt Krebs vor, gleicht Hormone aus und entgiftet.
  • Olivenöl: Der Pflanzenstoff, der Sirtuine aktiviert, heißt Protocatechusäure und wirkt antioxidativ und Krebshemmend.
  • Orangen, Zitrusfrüchte: Hesperidin fördert die Durchblutung und schützt das Gehirn.
  • Sojabohnen: Isoflavone sind Pflanzenfarbstoffe, die sich günstig auf Blutfett, Blutzucker und Blutdruck auswirken.
  • Süßholzwurzel: Isoliquiritigenin stützt die Darmgesundheit.
  • Weintrauben, Rotwein: Der bekannte Pflanzenstoff Resveratrol schützt vor Diabetes, wirkt lebensverlängernd und ist ein Fettkiller.
  • Zwiebel, Äpfel, Brokkoli: Der Pflanzenschutzstoff Quercetin beugt Arteriosklerose vor und wirkt positiv auf die Nerven.

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